Das Fernsehen ist nach wie vor das wichtigste Informationsmedium in Deutschland, wenngleich das Internet bei Jüngeren unter 30 Jahren das Fernsehen in seiner Bedeutung abgelöst hat.

Im Verlauf des Hochwassers von Bayern, über Sachsen bis nach Schleswig-Holstein kann man feststellen, dass sich jüngere Menschen über Twitter und Facebook sowohl informierten als auch spontan zur Hilfe eilten. Insbesondere war dies so in Großstädten wie Regenburg, Passau, vor allem Dresden, Halle und Magdeburg. Im Fernsehen wurde diese Entwicklung zwar konstatiert, ohne jedoch weiter darauf zu reagieren, mit Ausnahme der Online-Redaktionen der jeweiligen Sender wie MDR und NDR.

Der Bundesbürger gibt jedes Jahr mehr als sieben Milliarden Euro (7.000.000.000 €) für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk aus, insbesondere die ARD ist mit ihren dritten Programmen regional stark vertreten. Doch schaut man sich die Programme der vergangenen Tage an, wurde tagsüber der übliche Kram abgenudelt, bestehend aus den immer gleichen Serien wie „Sturm der Liebe“, Kochsendungen oder Tierfilmen aus dem Zoo von XY. Sicher, unterbrochen durch eingestreute Berichte aus den Hochwasserregionen.

Dass ein Medium Nutzwert herstellen muss, hat man auch beim Fernsehen erkannt, wie die Vielzahl von Ratgebersendungen belegen. Soll heißen, dass man sich während der Flut hätte auch auf … außer zu fragen, wie man sich gegenüber der Versicherung zu verhalten hat, zumal die meisten eh keinen Versicherungsschutz mehr haben.

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