In der Gesellschaft gibt es ein deutliches Auseinanderfallen in den Wahrnehmungen, was sich in
der Zuspitzung „Lügenpresse“ ausdrückt. Beispiel: die aktuellen Kindermorde. In den Medien hat
sowohl die „emotionale“ Seite ihren Platz, die zuweilen drakonische Strafen fordert, ebenso wie
„vernünftige“ Stimmen, die auf die Seltenheit der Taten hinweisen und rächende Strafen ablehnen.

Die Krise lässt sich in mindestens zwei Stufen beschreiben:

1. Dem eigenen Gefühl wird mehr Vertrauen geschenkt als der Rationalität der „Experten“
(Kriminologen, Psychologen). Auf dieser Ebene besteht der Verdacht, es kämen nur Experten zu
Wort, die abweichende Theorien vertreten, gegenteilige Erkenntnisse würden nicht erwähnt. Im
Mittelpunkt: die Journalisten. Sie gehörten, oft als Gutmenschen geschmäht, zur gleichen Schicht
wie die Experten. Der Vorwurf: Sie hätten sich vom Normalbürger entfernt. Weiterlesen »

Gerhard Schröder halte ich für den furchtbarsten Kanzler der Bundesrepublik Deutschland („in der Wirkung schrecklich, entsetzlich, grauenvoll“). Was ich sofort einschränken muss, da ich Adenauer,
Erhard und Kiesinger nicht auf gleiche Weise beurteilen kann.

Gegen den ewigen Egokanzler Kohl schickte die SPD den Ich-Ich-Ich-Kandidaten Schröder ins
Rennen. Dessen einziges Motiv: „Ich-will-hier-rein“. Dass das im Amt nicht genügte, musste er
dann selber feststellen. Diese Leerstelle haben andere, insbesondere aus der Großindustrie, schon
zuvor bemerkt und ihn in seinem Selbstverständnis als „Genosse der Bosse“ gestärkt. Und zur
Unterstützung diverse Mitarbeiter in Ministerien abgestellt, um bei Gesetzen zu „helfen“. Nach
seiner Amtszeit hatte er nichts Besseres zu tun, als sich für ein paar Euro zu verkaufen. Um endlich Weiterlesen »

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