Kurz bevor sich das Jahr 2015 dem Ende zuneigte, überraschte eine Nachricht diejenigen, die in Deutschland, viel mehr noch in München, den Jahresendfeiern entgegenstrebten. Nur wenige Wochen, nachdem ein Terroranschlag mit vielen Toten in Paris zu vermelden war, sah man sich in Bayern „genötigt“, ebenfalls Terroralarm auszurufen. Wenige Tage, nachdem die bayerische Staatsregierung mit einem erneuten Vorstoß gescheitert war, die Grenzen des Landes (selbst) stärker sichern zu wollen. Aber, da nun Polizei Ländersache ist, brauchte man sich wegen des Alarms um die Bundesregierung nicht weiter scheren.

Das war wirklich sehr, sehr knapp

Das war wirklich sehr, sehr knapp

Der Chefredakteur der Berliner Morgenpost hat dieses Ereignis auf eine Weise kommentiert, die man nur „schlicht“ nennen kann. Bewundernd spricht er davon, dass „binnen sieben Minuten“ der Hauptbahnhof geräumt worden sei. Er war sich zudem nicht zu schade, davon zu sprechen, dass „in der bayrischen Hauptstadt […] der Terror islamistischer Extremisten […] verhindert werden“ konnte, als habe man buchstäblich in letzter Sekunde Terroristen aufhalten können. Tatsächlich hat man einen solchen nicht einmal aus der Ferne gesehen. Keine Spur nirgends; nichts, was auch nur auf einen Anschlagsversuch schließen ließe. In den Tagen danach lieferten Sender aus dem Zensur– und Täuschungsverbund ARD die entsprechende Nachricht nach, dass bereits vor Weihnachten ein Iraker in einem Polizeirevier (in Hengasch?) erschienen sei, um dort von möglichen Anschlagsplänen in Deutschland mit namentlich benannten Attentätern zu berichten, die ihm sein Bruder aus dem Irak übermittelt habe.

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Herzlichen Dank für Ihre Zustimmung. Aber mit den „Neoliberalen“ ham s’es.

In einem muss man username Recht geben, insoweit, als die benötigten Wohnungen sich nicht an der Stelle befinden, an der sie benötigt werden. Man könnte natürlich die Flüchtlinge dort unterbringen, bedeutet zwar einerseits, den „sterbenden Regionen“ eine Zukunft zu ermöglichen, verbunden – wegen der dünneren Besiedelung – mit einer überproportionalen „Zumutung“, die Integration der Flüchtlinge zu leisten. Das müsste nicht bloß erklärt, sondern durch überproportionale Mittelzuweisung unterstützt werden. Andererseits hieße das für diese Gegenden, dass in erster Linie elementare Bedürfnisse (wieder) in ausreichendem Maße befriedigt werden können (Bäcker, Metzger, Handwerk) und auch Kitas und Schulen erhalten blieben. Mit der Notwendigkeit entsprechenden Personals und damit Kaufkraft. Mit anderen Worten: keine industrielle Zonen, sondern Selbständige, Freiberufler und Dienstleitung im weiteren Sinne. Dort lohnte sich auch der Ausbau der digitalen Infrastruktur, da die digitale Wirtschaft nicht zwingend auf Ballungsräume angewiesen ist. (Wieviel Win-Win muss man noch schildern?) Weiterlesen »

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