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Kieler Förde, vom Ostufer aus gesehen

… und die deutsch-französische Freundschaft wiederbelebte

Dies ist keine Exklusivmeldung, denn, hätte ich eine, wäre sie nicht mehr exklusiv. Exklusiv hat sie nur der Betroffene und der hat mir nichts verraten. Exklusiv kann ich auch nicht die Idee haben, denn sie dürfte sich unter den diversen Vorschlägen befinden, die als „Plan B“ bezeichnet werden. Im Übrigen springt einem diese Idee sozusagen von alleine an, seit das Aus für Hamburg feststeht. Die Verantwortlichen könnten jetzt ruhig sagen, wie weit die Sache gediehen ist. Sonst muss am Ende sich das Kanzleramt wieder einschalten; Peter Altmaier hat jetzt aber wirklich andere Sorgen. Also – Butter bei die Fische …

  1. Hamburg – die Stadt der Bünde
  2. In Kiel leben die Ja-Sager
  3. Austragungsort Olympischer Wettkämpfe 2024: Kiel
  4. Der deutsch-französische Olympiabotschafter Ralf Stegner

Eine Woche nach der Abstimmung über die deutsche Bewerbung für die Olympischen Spiele 2024 ist die Öffentlichkeit wieder relativ schnell zur Tagesordnung übergegangen. Eher schulterzuckend wurde das Ergebnis zur Kenntnis genommen. Höchstens die „Gremien“ werden sich wohl noch einmal damit beschäftigen. Vielleicht noch die einzelnen Sportverbände. Um die Sportler kann es einem wirklich leidtun. Bei dem sagenhaften Einsatz und dem Feuerwerk, das sie in den vergangenen Wochen abgebrannt hatten, um die Öffentlichkeit von der olympischen Idee zu überzeugen, bei der die Sportler im Mittelpunkt stehen sollen, die sich aus aller Welt an nur einem Ort treffen, um sich zu messen. Wo jede Leistung vom Publikum Anerkennung findet, gleich aus welchem Land ein Sportler kommt. Ja, man kann sagen, je kleiner und scheinbar unbedeutender das Land, desto herzlicher Empfang und Beifall. Oder haben wir von diesem Feuerwerk des Engagements nur nichts mitbekommen, Stichwort „Lügenpresse“?

Hamburg – die Stadt der Bünde

Bei Wahlniederlagen heißt es gerne, das Programm sei gut, man habe es nur nicht richtig vermitteln können. Sicher, alles lässt sich schönreden. Gescheitert ist die Bewerbung nicht an denen, die aus Prinzip dagegen sind. An denen, die glauben, „die da Oben“ nutzten jede Gelegenheit, um sich die Taschen zu füllen, während für „die kleinen Leute“ nichts mehr übrig bleibt. Die gehen sowieso nicht
(mehr) zur Wahl. Gescheitert ist die Abstimmung vor allem an denen, die mit einer fernen Ahnung von dieser olympischen Idee sich die Frage stellten, wo dieser Geist in der Bewerbung zu finden sei. Es ist diese kleine Gruppe von Menschen, die ihre Entscheidung abwägen, die überzeugt werden wollen, die sich auch überzeugen lassen, die über kleine Schwächen hinwegsehen können, wenn die große Linie stimmt. Es sind diejenigen, die, wenn es eng wird, genau den Ausschlag dafür geben, ob sich das Pendel in die eine oder in die andere Richtung bewegt. Diese Menschen „Mitte“ zu nennen, ist fast eine Beleidigung.

Olympia

Olympia – Für Hamburger weiterhin in Griechenland

Was bekamen diese Menschen geboten? Da wäre das „Wir sind Feuer und Flamme“. Das war die kleine Schwäche. Wer hatte die erste Stimme auf der Webseite (News) der Olympia-Initiative? Der Steuerzahlerbund. Was nennt danach der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg als wichtigsten Grund (von sieben) für die Spiele in der Stadt: Beschleunigte Stadtentwicklung. Weiterlesen »

I apologize, es tut mir leid, zu viel Blei, fünf elende Seiten Text. Nicht einmal eine Zusammenfassung, keinesfalls in 1:30 zu schaffen, selbst für Schnell-Leser nicht.

Dennoch hier eine Hilfe:

1. Es geht um die Kermani-Rede in der Paulskirche im Oktober.

2. Wenn Sie nur die 101. Antwort auf den „Schloemann-Angriff“ vom 20. Oktober 2015 lesen wollen, gehen Sie gleich zu 2.1.

3. Wenn Sie nur an den Verfälschungen der Tagesschau interessiert sind, gehen Sie
direkt zu Abschnitt 2.2.

4. Und wenn Sie daran interessiert sind, wie die Stützen der Gesellschaft abgewatscht werden, gehen Sie zu 2.3.

Sie können einfach hier weiterlesen, Sie verpassen nichts, denn das Beschriebene ist längst passiert, es besteht daher kein dringender Handlungsbedarf.

„Eigentlich“ sollte dieser Text sich ziemlich geradeaus auf sein Thema, den Abschnitt 2.3. zubewegen, dem Abwatschen mancher, die an unserer Stelle statt, in der ersten Reihe stehen. Auf denen herumgehackt wird, die meistens als „korrupt“ oder „unfähig“ bezeichnet werden, in der Regel beides mit einem „und“ verbunden. Leider kamen mir, und dazu noch doppelt, Hindernisse in den Weg, die ich nicht einfach ignorieren oder umgehen kann. Aus dem Weg räumen kann ich sie nicht, aber wenigstens Hinweisschilder aufstellen, damit die nächsten, die vorbeikommen, nicht gefährdet werden. Da die Hindernisse nun angesprochen werden, die Verantwortlichen benannt sind, könnte die Chance bestehen, dass über kurz oder lang, sich „jemand“ der Sache annimmt.

Als ich mir die Hindernisse näher und von verschiedenen Seiten betrachtete, stellte ich auf einmal fest, dass diese Hindernisse exakt aus dem gleichen Stoff wie mein Thema in 2.3. gewebt sind. Der Anlass, sich damit zu beschäftigen, liegt schon ein paar Wochen zurück. Weiterlesen »

Fortsetzung von Die erste Reihe oder das Aufleuchten eines Aspekts

Was Johan Schloemann hier als Gebet kritisiert, ist in erster Linie eine Fürbitte. Ob gläubig oder nicht, ist diese die Anrufung einer „höheren Macht“, (hier) die Notleidenden bitte nicht zu vergessen, damit sie nicht alle Hoffnung fahren lassen, bis irdische Hilfe naht. Da fährt Schloemann schon schweres Geschütz auf. Ein Mann des Geistes, wie ich annehme, der vor allem an diese Kraft glauben sollte und weniger an die Macht der Gewehre. Ob Fürbitte oder Gebet, es ist gleichgültig, kommt es doch vor allem auf das Gemeinte an.

Schloemann hätte diesem „unerträglichen Übergriff“ ganz leicht entkommen können. Es hat jedem frei gestanden, in diesem Augenblick an Omas Beerdigung, die vergangene göttliche Nacht in den Kissen des nahen Frankfurter Hotels zu denken, oder sich darauf einzulassen, dem Wunsch zu folgen, an die Drangsalierten Syriens zu denken, unter Verzicht auf den nur Kermani persönlich (!) geltenden Beifall.

In dem Augenblick, in dem Kermani seine Freiheit(en) in Anspruch nehmen will, wird ihm bedeutet, er habe dafür gefälligst in den Keller (Kerker) zu gehen. Man könne es nicht ertragen, diesen Ort entweiht zu sehen. Als ob er sich wie eine Femen-Aktivistin verhielte, die im Kölner Dom mit nackter Brust auf dem Altar tanzte (was kein Frevel, sondern unangemessenes Verhalten ist). Wo ist der Unterschied zur Verurteilung von Pussy Riot in Putins Reich? Es gibt zwar Rechte, aber man darf sie nicht in Anspruch nehmen. Es bestimmt darüber heute hier der eine, morgen dort jemand anderes. Wir dürfen uns glücklich schätzen, überhaupt noch am Leben zu sein.

Die Frage stellt sich vielmehr, ob die inkriminierte Handlung eine Bedrohung oder eine Bestärkung der Rechte darstellt. Erst dann lässt sich entscheiden, ob sie angemessen oder unangemessen ist, ob sie in Anspruch nehmen kann, wofür sie behauptet, sich auszugeben. Das kann Kermanis Handlung sehr wohl, weil sie jedem freistellt, ob man ihr folgt, hingegen nimmt Schloemann für sich in Anspruch zu entscheiden, jemanden in den Keller zu stecken, weil er nicht artig war. Weil er den Ort „entweiht“ habe. Das ist im einfachsten Fall spießig, im schwerwiegendsten Fall genau die Kermani übergeholfene „Beschwörung der politischen Theologie“, die er braucht, um den Ort zu einem heiligen zu machen. Aus Weiterlesen »

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