[…] jene, die nachher die freiheitlich-demokratische Grundordnung Europas und Deutschlands zerstören, mindestens aber beschädigen wollen […]

  1. Wie sieht die Grundordnung nach der Zerstörung aus? Wie sieht ein Schaden an der
    Grundordnung aus? Muss man sich das ähnlich vorstellen wie ein Totalschaden bzw. ein
    Unfallschaden an einem Fahrzeug? Bei dem ersten ist es vollkommen unbrauchbar, beim
    zweiten möglicherweise reparabel.
  2. Wie fügt man einer Grundordnung solche Schäden zu? Was braucht man, ob der
    Grundordnung die Schäden zuzufügen?
  3. Wer verfügt über solche Mittel, der Grundordnung diese Schäden bis hin zum Totalschaden
    zuzufügen?
  4. Bei einem Auto habe ich bei einem Totalschaden außer über dem Schrott kein nutzbares
    Fahrzeug mehr. Ist das bei der Grundordnung genauso?
  5. Wie kann man die Grundordnung schützen, so dass keine Schäden entstehen? Ist das
    überhaupt notwendig? Inwieweit beeinträchtigt „eine Beule“ die ganze Grundordnung?
  6. Ist die Zerstörung der Grundordnung nicht bloß das Ungeheuer, gegen das man in den Krieg
    ziehen will, um die Grundordnung so verändern zu können, dass sie außen zwar „wie am
    ersten Tag“ aussieht, innen aber nicht wiederzuerkennen ist?
  7. Um am Ende festzustellen, dass man daran sehen könne, was das für ein Ungeheuer war,
    gegen das man ins Feld gezogen ist.
  8. Wann wird Feldgrau wieder die Farbe der Saison?

Erstmals erschienen 14.11.2015 17:22 Uhr im Leserforum (User wp10)
Der Tagesspiegel ® 14.11.2015 Merkel und die Willkommenskultur in Zeiten des Terrors

Mag in der Vergangenheit diese Art der Politik tragbar gewesen zu sein, heute ist sie es nicht mehr.
Sie wird vor allem dort fortgesetzt, wo keine Opposition existiert – wie in Berlin. Hier gibt es nur die
SPD auf der einen Seite sowie Koalitionspartner und solche, die es werden wollen, auf der
anderen. Und wer nicht so will, wie die SPD (A100), den hat man einfach nicht mehr lieb und sucht
sich den nächsten.

Dabei ist diese Verkehrssituation noch ein einfaches Lehrstück. Es gibt statt einer schwierig
fassbaren Öffentlichkeit einen engagierten Ortsverein. Es gibt Vorschläge, über die man
gemeinsam reden könnte. Es gäbe (theoretisch) die Möglichkeit für bspw. zehn Jahre, einen Teil
der Mehrkosten durch Bürger tragen zu lassen, eine Mautbrücke (wie auf Autobahnen) zu
installieren, etc. Aber solche Ansätze werden gar nicht ins Auge gefasst. Klar, dass alle erst so
etwas ablehnten, denn man müsse ansonsten schon genug bezahlen, bloß, (Sonder-)wünsche
erfüllen und alles umsonst, dürfte schwierig zu begründen sein. Mitbestimmung kann jedoch nicht
nur in der Bestimmung der Farbe der Schutzwände und der Bepflanzung bestehen. Weiterlesen »

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