Wer Erfolg hat, hat alles richtig gemacht. Und aus Sicht derjenigen, auf deren Leistung der Erfolg beruht, ist dies richtig. Doch darüber hinaus gibt es Fragen, die nicht so eindeutig zu beantworten sind. Dabei sieht sich Kritik immer mit dem Vorwurf konfrontiert, etwas schlechtreden zu wollen, wo es um das Besser geht. Bedeutet der Gewinn der Europameisterschaft einen Schub für den Frauenfußball in Deutschland, war es Werbung für den Frauenfußball? Hat der Frauenfußball durch den Sieg der deutschen Mannschaft einen Entwicklungsschub gemacht bzw. ist dadurch eine Entwicklung sichtbar geworden? Was sagt es aus, dass zur besten Spielerin des Endspiels die Torhüterin mit ihren zwei gehaltenen Elfmetern  gewählt wurde? Was bedeuten 30 und mehr Schüsse auf Tor, von denen die meisten nicht wirklich gefährlich waren? Was sagt es, dass die deutsche Mannschaft nicht in der Lage war, den Ball keine halbe Minute in den eigenen Reihen zu halten? Warum wird der Ball hoch nach vorne gespielt, wo die angespielte Spielerin diesen schwer zu kontrollieren vermag und die Gegnerinnen genügend Zeit haben, zu stören? Warum laufen vielfach die Spielerinnen erst dann in eine Lücke, nachdem der Ball gespielt wurde? Warum rücken Mittelfeld-Spielerinnen bei einem Angriff Weiterlesen »

Dieser Tage bewegt mich wieder der Fußball, Tabellenstand und Erfolgsaussichten des ewigen Hassvereins FCB. Die Experten – die richtigen und die wahren – haben bislang nicht einleuchtend darstellen können, woran es eigentlich hapert. Nur – das Starensemble will nicht mehr so recht zusammen funktionieren. VergleicElfmeterpunktht man die aktuelle Spielweise mit der erfolgreichen zu Beginn der Saison, wird doch eines sehr deutlich: In der ersten Saisonhälfte konnte man sehr gut den Barcelonastil – wenn wir es mal so nennen wollen – erkennen mit schnellem, direkten Zuspiel; jetzt fällt auf, dass wieder der altbekannte Bayernstil durchschlägt. Nicht ohne Dominanz auf dem Platz, jedoch ohne Ideen und Durchschlagskraft, wenig modern, zu wenig Bewegung. Dann natürlich auch ohne gute Ergebnisse.

Behaupten möchte ich, dass die erste Saisonhälfte noch das Ergebnis des in der Vorsaison einstudierten Spielstils (van Gaal) war. Den muss man aber permanent trainieren, was, so mein Eindruck, nicht unbedingt der Stil des – ja jetzt angeblich so entspannten – Josef Heynckes ist. Warum das von Interesse ist? Weil wir endlich wieder Fußball-Europameister werden wollen! Wir, wohlgemerkt!  – Gut, es fehlt auch Sebastian Schweinsteiger. Ahh, wie gut, dass man Experte ist.

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