I apologize, es tut mir leid, zu viel Blei, fünf elende Seiten Text. Nicht einmal eine Zusammenfassung, keinesfalls in 1:30 zu schaffen, selbst für Schnell-Leser nicht.

Dennoch hier eine Hilfe:

1. Es geht um die Kermani-Rede in der Paulskirche im Oktober.

2. Wenn Sie nur die 101. Antwort auf den „Schloemann-Angriff“ vom 20. Oktober 2015 lesen wollen, gehen Sie gleich zu 2.1.

3. Wenn Sie nur an den Verfälschungen der Tagesschau interessiert sind, gehen Sie
direkt zu Abschnitt 2.2.

4. Und wenn Sie daran interessiert sind, wie die Stützen der Gesellschaft abgewatscht werden, gehen Sie zu 2.3.

Sie können einfach hier weiterlesen, Sie verpassen nichts, denn das Beschriebene ist längst passiert, es besteht daher kein dringender Handlungsbedarf.

„Eigentlich“ sollte dieser Text sich ziemlich geradeaus auf sein Thema, den Abschnitt 2.3. zubewegen, dem Abwatschen mancher, die an unserer Stelle statt, in der ersten Reihe stehen. Auf denen herumgehackt wird, die meistens als „korrupt“ oder „unfähig“ bezeichnet werden, in der Regel beides mit einem „und“ verbunden. Leider kamen mir, und dazu noch doppelt, Hindernisse in den Weg, die ich nicht einfach ignorieren oder umgehen kann. Aus dem Weg räumen kann ich sie nicht, aber wenigstens Hinweisschilder aufstellen, damit die nächsten, die vorbeikommen, nicht gefährdet werden. Da die Hindernisse nun angesprochen werden, die Verantwortlichen benannt sind, könnte die Chance bestehen, dass über kurz oder lang, sich „jemand“ der Sache annimmt.

Als ich mir die Hindernisse näher und von verschiedenen Seiten betrachtete, stellte ich auf einmal fest, dass diese Hindernisse exakt aus dem gleichen Stoff wie mein Thema in 2.3. gewebt sind. Der Anlass, sich damit zu beschäftigen, liegt schon ein paar Wochen zurück. Weiterlesen »

Der Einigungsprozess stand stark unter dem Drang, das Gemeinsame zu betonen. Doch dieses
verweist zwangsläufig zunächst auf Trennendes (Mauer), Furchtbares (Krieg, Vernichtung und
Vertreibung), dann erst auf demokratische Erfahrungen (Weimar, im Westen aber als Wegbereiter
des Dritten Reichs gesehen), schließlich auf nicht-demokratische Herrschaftsformen. Ebenso weit
zurück geht der Verweis auf die gemeinsame Kunst und Kultur, letztlich auf die unschuldigen
Goethe und Schiller. Bei Büchner oder Heine bewegt man sich schon nicht mehr auf so festem Eis.

Der Versuch der Ostdeutschen, die Einheit nicht nur als bedingungslose Kapitulation begreifen zu
wollen, ist verständlich. Dies wird nicht dadurch gelöst, dass man gegen Kindertagesstätten und
Polikliniken die Reise- und Meinungsfreiheit in Stellung bringt. Ob eine stärkere „gemeinsame
Identität“ erreicht worden wäre, hätte man vonseiten der Ostdeutschen von vorneherein mehr
einbringen können, bezweifele ich. Geht es um das gemeinsame Erreichen oder das gleiche
Besitzen (der Identität)? Weiterlesen »

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